Vamos a la plAIa – offenes Experiment
experimentelles Objekt: en la plAIa – Reflexiones del mar


Ein aus der Vielfalt der Reflexionen des Meeres generierter Collagen-Plot liegt als Welle über einem Klappstuhl am fiktiven Strand. Er dient dem Betrachter als Beobachtungsort und ruhendem Standpunkt – vom Strand zum Meer – auf die sich ständig wandelnde Meeresoberfläche.

Jede Reflexion ist eine Information. Ihre Vielfalt ist der Beweis, dass das Potenzial unendlich und immer nur einen Lichteinfall entfernt ist.

4 unterschiedliche mit KI generierte Text-Reflexionen liegen als Sequenzen auf transparenten Folien überlagert – auf dem Klappstuhl. Die kompletten Inhalte mit den entsprechenden Bildmotiven scannt der Betrachter über einen QR-Code.


Vamos a la plAIa – offenes Experiment. Wo Wellen aus Kunst und KI brechen.
30.1.2026 · 18.00 Uhr, Stuttgart, Immenhofer Str. 23
mehr dazu: Download Flyer Vamos a la plAIa


Reflexiones del mar

lyrisch

Silberne Brüche.
Lichtlinien, tanzend auf tiefem Blau.
Ein Spiegel, der sich ständig verneint.
Flüssiges Glas im Rhythmus des Windes.

Colorit ohne Halt.
Jede Welle ein neuer Entwurf.
Ein Mosaik, das niemals ruht.
Ein Zittern, das bleibt.

analytisch (zur Farbe)

Jede Brechung des Lichts auf dem Wellenkamm ist ein flüchtiger Pinselstrich, der Komplementärkontraste zwischen warmem Gold und kühlem Türkis in Echtzeit rendert.

Die Vielfalt der Nuancen entzieht sich der menschlichen Kategorisierung; es ist eine Unendlichkeit von Farbe, die nur im Moment der Bewegung existiert.

In dieser Reflexion wird deutlich, dass Schönheit kein Zustand ist, sondern die permanente, vibrierende Interferenz von Licht, Wasser und Beobachtung

wissenschaftlich

Die Meeresoberfläche fungiert als dynamische Grenzfläche, deren geometrische Variabilität durch die Überlagerung zahlreicher Schwingungsmodi eine nahezu unendliche Vielfalt an Reflexionswinkeln erzeugt.

Logisch betrachtet transformiert das Wasser die geordnete Wellenfront des Sonnenlichts in ein stochastisches Signal, das Informationen über die lokale Oberflächenbeschaffenheit und Windgeschwindigkeit in Echtzeit kodiert.

In dieser technischen Interaktion zwischen Fluidmechanik und Elektrodynamik manifestiert sich Ästhetik als das sichtbare Ergebnis höchster physikalischer Komplexität auf kleinstem Raum.

zukunftsweisend

Das Meer fungiert als fließende Leinwand, auf der sich die unendliche Weite in ständiger Erneuerung selbst porträtiert.

Jede Spiegelung auf dem Wellenkamm ist ein flüchtiger Code der Freiheit, der uns lehrt, im Moment der Bewegung statische Grenzen zu überwinden.

Die Offenheit des Horizonts bricht sich im Spiel der Wellen und erinnert uns daran, dass Größe oft im kleinsten Detail des Glanzes wohnt.

gespiegelte Augenblicke


Da, wo sich unsere Welt spiegelt – entstehen flüchtige, einzigartige Szenen. Verzerrt oder vorbeihuschend. Realitäten in Reflexionen.

Das Besondere und Vergängliche der gespiegelten Augenblicke friert dieses freie Fotokonzept ein. Es lässt uns die Welt nicht nur zu sehen, sondern auch die Echos wahrnehmen, die sie für einen kurzen Moment erschafft.


gespiegelte Augenblicke –
Rotes Meer, Jeddah (Saudi-Arabien)