NeckarGold –

Den Schatz des Neckars heben und leben!

Neckar
Gold –

Den Schatz des Neckars heben und leben!

Virtuelles Plenum #5
Internationale Bauausstellung 2027

Der Fluss gehört allen – 07.05.20

Die Aufgabe:

Der Neckar und seine unmittelbare Umgebung gehören zu den prägenden und zugleich am stärksten fragmentierten Grünräumen der Region Stuttgart. Würde dieser Raum sich öffnen und könnten die Menschen den Fluss und seine Auen wieder als ihre Landschaft begreifen, wäre dies ein Meilenstein auf dem Weg zu einem stadtregionalen Selbstverständnis. Doch wie gelingt der ersehnte Aufbruch?

Das fünfte Plenum der IBAʼ27 ist Auftakt zu einem Prozess, der Impulse für die Transformation des Neckars in einen Lebensraum für alle setzt.

Das Konzept:

NeckarGold – Den Schatz des Neckars heben und leben!

Ein unermesslicher Wert – der Neckar – fließt an uns allen und an Stuttgart einfach vorbei. Es ist Zeit – diesen Schatz zu heben und ihn zur Ader des Lebens unserer Stadt zu (ver)wandeln.

Mit der Kunst-Performance – NeckarGold – wollen wir den Schatz für die Stadt heben. Eine erste Aktion. Ein Bewusstsein schaffen für unseren Fluß. Ihm ein Image geben, ein Gesicht und bald einen Mythos. Mit einem 50 Quadratmeter großem Netz heben wir den Schatz für alle Stuttgarter. Ein leuchtendes, sichtbares und einprägsames Zeichen. Der Neckar gehört uns allen.

Brückenaktion

Weglinien – Verbindung der Orte und der Menschen

Brückenaktion

Weglinien – Verbindung der Orte und der Menschen

Die DNA der Heimat – Brückenaktion
Weglinien

Kunstaktion zum Coop-Viertel-Fest – Stuttgart, Mai 2019

Die Aufgabe:

Eine Kunstaktion (die Brücke als Ausführungsort) entwickeln, planen und durchführen – zur Stärkung der Verbindung und Vernetzung des durch den Verkehr geteilten Coop-Viertels.

Die Aktion soll die Menschen der unterschiedlichen Kulturen des Gebiets miteinander verbinden und die Vielfalt erlebbar machen. Die Nutzung der Brücke soll durch diese künstlerische gemeinsame Aktion (für alle Passanten – alle Altersstufen) in den Fokus gebracht werden.

Die Ausgangssituation: Die Fußgänger-Brücke über die Heilbronner Strasse wird nicht viel genutzt. Die Straße ist extrem befahren – von Autos vier Spuren und der U-Bahn zwei Gleise. Die Brücke liegt sehr gut – verbindet schnell und sicher Menschen (besonders wichtig für Kinder und ältere Menschen), verschiedene Orte, die Straßenseiten und diverse Einrichtungen des Coop-Viertels.

Das Konzept: Weglinien

Die Brücke – die Verbindung der Orte und der Menschen.
Jeder überschreitet die Brücke – entweder von der einen oder der anderen Seite – um seinen Weg zu gehen. Sein Ziel sicher zu erreichen. Grenzen zu überschreiten.

Diese Begegnung der Wege – das Überschneiden macht die Brückenaktion bewusst und sichtbar.

An der Brücke werden Wanderstäbe aufgestellt. Unten an den Stäben sind Farbkreiden befestigt. Jeder ”ÜberWanderer” der Brücke wählt einen Stab mit seiner bevorzugten Farbe aus. Zeichnet seinen persönlichen Weg, seine Strecke mit einer farbigen Linie im Gehen. Die Farblinien verdichten sich im Laufe der Zeit immer mehr. Geben dem Brückenweg mehr und mehr Gesicht. Die Wanderstäbe wechseln die Besitzer. Ein Austausch, der Hand in Hand funktioniert. Jeder geht ein Stück mit dem Wanderstab des anderen.

Am Ziel angekommen – schreibt jeder auf eine Folie seinen Vornamen, seine Heimatstadt oder sein Heimatland. Jeder hat eine persönliche Spur hinterlassen und hinzugefügt. Sichbar – im gemeinsamen Farbenspiel der zurückgelegten Wege. Die Vielfalt der Kulturen aller Teilnehmer wird in dem bunten Netzwerk der Weglinien miteinander künstlerisch verbunden.

Das Ergebnis: Der Weg über die Brücke ist durch die Kunstaktion zu einem gemeinsamen Erlebnis geworden. Sie bleibt dadurch positiv im Gedächtnis und wird nun häufiger im Alltag genutzt.

Zur Ansicht: Brückenaktion pdf

Lichtspur

Licht, Kunst und Schatten im Kloster

Wertheim, 5. Bronnbacher Klosternacht 14.10.2016 –
Licht, Musik, Poesie und Kunst

Das Konzept zur Kunst-Aktion/Installation:
Licht, Kunst und Schatten im Kloster – Lichtspur

Die Aufgabe:

Das gesamte Kloster erstrahlt nachts in Lichtinstallationen und Kunst. Die Besucher sollen so das Kloster neu entdecken und erfahren – ganz anders sehen und eintauchen können.

Ein einmaliges Erlebnis – nur in dieser Nacht. Ein ganz besonderer Rahmen. Die Architektur, die Geschichte und das Geheimnis des Klosters mit neuen Impulsen in der Dunkelheit zum ”leuchtenden” Leben zu erwecken. Die Kunst-Licht-Aktion muss sich dafür perfekt in diesen vorgegebenen Rahmen einpassen.

Das Konzept: Lichtspur

Kontemplative Stille eingefaßt in ein diffuses Farben und Lichtspiel.
Dunkel- und Helligkeiten, Vorder- und Schattengründe. Weite, offene und nicht greifbare Räume entstehen.

Eine Spur aus Materialien und Licht gebunden (im Raum hängend), lässt Schattenbilder entstehen. So verbinden sich Bildmotive und Klosterwände.

Der Besucher zeichnet gleichzeitig als Akteur und Betrachter die Auseinandersetzung von Licht und Schatten. Als Interpret und lebendiger Teil, einer sich durch ihn ständig verändernden Kunstinstallation.